Neubau des Gölshäuser Feuerwehrhauses darf nicht mehr lange auf sich warten lassen
Das kleine Feuerwehrhaus in der Gölshäuser Mönchsstraße genügt nicht mehr den Anforderungen (Foto: FFW Bretten).
Bereits 2018 (!) hat die FDP/Bürgerliste nach einem Besuch bei der Feuerwehr Gölshausen benannt, woran es fehlt: Das bestehende Feuerwehrhaus ist zu eng, funktional überholt und wird dem Verantwortungsbereich der Stadtteilwehr nicht länger gerecht. Wer neue Wohngebiete und ein großes Industriegebiet entwickelt, muss auch die sicherheitsrelevante Infrastruktur mitdenken – gerade dort, wo die Feuerwehr im Ernstfall als erste bei Betrieben und möglichen Gefahrstofflagen vor Ort ist. Dass nach mehreren Haushaltsanträgen der Liberalen in dieser Sache endlich eine Machbarkeitsstudie für eine neue Feuerwache vorliegt, ist ein überfälliger Schritt. Bei aller Freude darüber ist klar: Bei der Studie darf es nicht bleiben! Jetzt braucht es Tempo, klare Planungsschritte und den Willen, die Feuerwehr Gölshausen so auszustatten, wie es ihr Einsatzgebiet verlangt.
In puncto Lärmaktionsplan war sorgfältiges Abwägen gefragt. Selbstverständlich muss es Ziel sein, Bürger vor Lärm und Emissionen zu schützen. Zugleich wurde deutlich, dass nahezu jede einschlägige Maßnahme auch Nebenwirkungen hat. Verschiedene Träger öffentlicher Belange haben entsprechend Einwände vorgebracht. Nach langer Überlegung haben wir uns bei der Beschlussvorlage weitgehend enthalten. Richtig finden wir den Ansatz der Verwaltung, Tempolimits nur als Sofortmaßnahme zu verstehen und langfristig auf bauliche Lösungen hinzuwirken. Dauerhaft besser wird es nicht allein durch Schilder, sondern durch kluge Planung.
Die Förderrichtlinien für die „Westliche Vorstadt“ haben wir mitgetragen. Wir hoffen, dass so private Investitionen angestoßen werden und das Sanierungsgebiet neuen Schwung erhält.
Es grüßen herzlich
Sibille Elskamp und Timo Hagino